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Schwierige Transformationsprozesse oder die Arbeit mit dem "falschen" Gehirn

Meine Kunden können ein Lied davon singen: Ich arbeite sehr gerne mit Bildern und Symbolen. Und das hat einen guten Grund: Gesprochene Worte und Schrift gehen den Umweg über unseren Verstand (präfrontaler Cortex). Sie müssen interpretiert, analysiert und verstanden werden. Bilder und Symbole hingegen wirken unmittelbar. Sie aktivieren direkt unser emotionales Gehirn (limbisches System), lösen Gefühle aus und schaffen innere Resonanz, bevor wir überhaupt anfangen zu denken.

 

Das Problem mit reiner Verstandesarbeit

Wir entwickeln Strategien, definieren Ziele und erstellen To-Do-Listen. Alles sehr rational und dennoch verpuffen viele Transformationsprozesse nach wenigen Wochen. Warum? Weil echter und nachhaltiger Wandel nicht im Verstand stattfindet, sondern im limbischen System – dort, wo Emotionen, Motivation und Identität verankert sind.

 

Die Kraft von Bildern

Statt zu fragen "Welche Strategie brauchen wir?", bitte ich Kunden beispielsweise, ihre Vision als Bild zu zeichnen oder ein Symbol für ihre Zielkultur zu wählen.

Was passiert dabei?

  • Unbewusste Überzeugungen werden sichtbar

  • Gemeinsame innere Bilder entstehen, die weit über Worte hinausgehen

  • Veränderung wird emotional verankert

 

Meine Überzeugung

Wenn ein Team sein Transformationsziel nicht nur beschreiben, sondern auch visuell darstellen kann, entsteht eine ganz andere Verbindlichkeit. Das Bild bleibt im Kopf, aktiviert Emotionen und schafft innere Orientierung. Erst wenn Kopf UND Herz verstehen, wohin die Reise geht, entsteht nachhaltig erfolgreiche Veränderung.

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