
Live-Paneldiskussion an der BEA zum Thema "Loslassen" in Unternehmensnachfolgen
Zusammen mit Andreas Choffat von der Nachfolgerei GmbH durften wir eine Live-Paneldiskussion zum Thema "Loslassen" im Kontext von Unternehmensnachfolgen an der BEA 2026 organisieren und moderieren.
Neben Stefanie Spahr-Ammon (AAP Atelier für Architektur und Planung AG) und Heiner Stähli (Saudan AG), die die Sicht der Abgebenden und Übernehmenden einbrachten, nahm auch Karin Kopse (Fokus Raum) als Fachpsychologin für Coaching an der spannenden Diskussion teil.
Die wichtigsten Learnings aus diesem Live-Panel:
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Loslassen ist ein innerer Prozess und benötigt unterschiedlich viel Zeit
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Die eigene Identität war oft jahrzehntelang mit dem Unternehmen verknüpft. Dieses "Ich bin mein Unternehmen" muss bewusst aufgelöst werden.
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Loslassen gelingt eher, wenn man in sich gefestigt ist und optimistisch in die Zukunft blicken kann
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Gegenseitiges Vertrauen ist essentiell, um loslassen zu können
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Ungelöste Konflikte oder offene Fragen (z. B. mit Nachfolger, Familie, Mitarbeitenden) erschweren das Loslassen erheblich
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Wer eine sinnstiftende Beschäftigung für die Zeit danach hat, kann leichter loslassen
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Klare Vereinbarungen über Rollen nach der Übergabe helfen – z. B. ob und wie der Übergeber noch beratend tätig ist
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Der Nachfolger braucht Raum, eigene Entscheidungen zu treffen – auch wenn sie anders sind als die des Vorgängers
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Kontrollbedürfnis und gut gemeinte Einmischung nach der Übergabe können das Vertrauen beschädigen und den Prozess für beide Seiten belasten
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Professionelle Begleitung (Coaching, Mediation) kann helfen, emotionale Blockaden zu lösen
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Loslassen bedeutet nicht Vergessen – die eigene Lebensleistung bleibt bestehen, unabhängig davon, wer das Unternehmen weiterführt
Herzlichen Dank den Diskussionsteilnehmenden für die spannenden Einblicke in den komplexen Prozess des Loslassens und allen Zuschauern.